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Donald Trump: Ein Goldbug im Weißen Haus?

„Ich habe Gold schon immer geliebt. Die Farbe. Wie es sich anfühlt. Menschen haben dafür getötet. Ganze Nationen sind daran zugrunde gegangen. Es ist ein Symbol für Wohlstand, Status und Einfluss. Wer Gold hat, macht die Regeln.“

Mit diesen interessanten Aussagen kommt US-Präsidentschaftskandidat im Dokumentarfilm „Die ewige Jagd nach dem Gold“ zu Wort.

Und er als Goldbesitzer würde sogar noch von seiner eigenen möglichen Präsidentschaft profitieren. Dies zumindest denken Analysten der niederländischen Bank ABN AMRO. Laut ihrem aktuellen Bericht der Reihe „Precious Metals Watch“. Nach einer Untersuchung von Georgette Boele würde ein Wahlsieg der Demokraten die Lage der US-Wirtschaft weder signifikant verbessern noch deutlich verschlechtern. Sollte jedoch Donald Trump ins Weiße Haus einziehen, werde der US-Dollar „im Laufe der Zeit geschwächt“, so Boele. Sie und ihre Kollegen erwarten, „dass seine Politik nach innen gerichtet sein wird und die Grundlagen der US-Wirtschaft schwächen wird. Darüber hinaus könnten seine Aussagen und möglicherweise seine politischen Maßnahmen im besten Fall nationale und internationale Unsicherheit und im schlimmsten Fall Turbulenzen auslösen.“ Dementsprechend rechnet ABN AMRO mit einem deutlichen Anstieg des Goldkurses auf 1.850 US-Dollar und mehr in den kommenden Jahren, falls Trump das Rennen machen werde.

Während Gold also gerade in den heute politisch so unsicheren Zeiten punktet, profitiert Silber zusätzlich von seiner Eigenschaft als Industriemetall. Silber ist nicht allein „sicherer Hafen“, sondern erfreut sich auch an einer steigenden Nachfrage aus den verschiedensten Wirtschaftssektoren. Dies belegen die Zahlen des Silver Institute, einer internationalen Organisation silberfördernder und –verarbeitender Branchen. Die hohe Nachfrage kommt zumeist aus der optischen Industrie, der Lebensmitteltechnik, der Medizin und der Schmuckbranche. Gefördert wird Silber zu großen Teilen in Peru, Mexiko den USA und in Bolivien und Kanada, wobei es oft auch als Nebenprodukt der Blei- und Kupferherstellung anfällt. Allerdings geht das Angebot seit Jahren zurück. Es wird mehr Silber verbraucht, als gefördert und recycelt werden kann.

Nicht zuletzt angesichts der wachsenden Nachfrage der Elektroindustrie nach silberhaltigen Funkchips – Stichwort „Internet der Dinge“ – kann sich jeder Silberanleger entspannt zurücklehnen – ganz unabhängig von der Frage, wer nun im Januar 2017 ins Weiße Haus einziehen wird.

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