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US-Wirtschaft mit Abwärtstrend

US-Wirtschaft mit Abwärtstrend: Großinvestoren setzen schon lange auf Gold

Die Anfang Juni veröffentlichten Daten aus dem US-Arbeitsministerium haben Wirkung hinterlassen. Die Edelmetallkurse schossen kurzfristig nach oben.

Im Mai 2016 wurden laut aktueller US-Arbeitsmarktstatistik nur 38.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen – der schlechteste Wert seit Ende 2010. Zuvor waren 160.000 neue Jobs von den Analysten erwartet worden. Die schlechten Zahlen können ein starker Hinweis darauf sein, dass die US-Wirtschaft womöglich doch nicht so stark wächst, wie von der Fed erhofft.

Dementsprechend musste der Dollar deutliche Verluste gegenüber dem Euro verkraften. Die Aktienmärkte gaben nach und „sichere Häfen“ wie Gold und Silber wurden wieder verstärkt nachgefragt. Der Goldkurs beispielsweise stieg getrieben von der Nachfrage der ETFs auf ein Hoch von 1.248,18 US-Dollar pro Feinunze. Charttechnisch ist nun womöglich auch wieder die Marke von 1.260 US-Dollar in Sicht.

Nicht nur aufgrund der schlechten Arbeitsmarktdaten zeigen sich immer mehr Großinvestoren besorgt über den Zustand der globalen Wirtschaft und der Finanzmärkte und setzen auf Edelmetalle zur Absicherung. Investoren-Legende Stan Druckenmiller ist aktuell ihr prominentester Vorreiter. Er hat Medienberichten zufolge mehr als 323 Millionen US-Dollar seines eigenen Geldes in Gold investiert. Das entspricht in etwa 30 Prozent seines Familienfonds. Stan Druckenmiller weiß um die fatalen Folgen der Nullzinspolitik und Geldmengenausweitung durch die US-Notenbank Federal Reserve.

„Je mehr Geld die großen Zentralbanken der Welt drucken, desto stärker wird seine (gemeint ist Gold Anm. d. Red.) Bedeutung als Währung wachsen“, — John Paulson.

Auch er, CEO des Vermögensverwalters Paulson & Co., engagiert sich mit hohen Summen auf dem Sektor der Edelmetalle. Im vergangenen Jahr legte er 900 Millionen US-Dollar in Gold an und traf damit vielleicht sogar genau den richtigen Zeitpunkt. Im Jahr 2016 zeigt der Goldkurs wieder deutlich nach oben. Das Ende der Konsolidierung scheint erreicht worden zu sein.

Druckenmiller, Paulson und andere Schwergewichte der Finanzmärkte zeichnet aus, dass sie lange vor der Anlegermasse schon neue Trends erkennen und entsprechend reagieren. Heute ist ihnen bewusst, dass Gold im eigenen Depot die beste Möglichkeit ist, das Risiko des Papiergeldsystems zu managen.

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