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Zuversicht – Gold und Silber im Langzeitfenster überlegen

In den letzten Tagen konsolidierte sich der Goldpreis und erreichte ein Plateau zwischen 1.110 und 1.130 Euro. In US-Dollar fiel er nach Veröffentlichung des Protokolls des Offenmarktausschusses am vergangenen Mittwoch noch etwas stärker, um 2,3 Prozent, und erreichte ein Drei-Wochen-Tief. Kein Grund allerdings, vom gelben Metall abzulassen.

Sicherlich haben einige Anleger die Höchststände der vorangegangenen Wochen zur Liquidation ihrer Edelmetallpositionen genutzt, aber das Verhalten der Big Player lässt unverändert auf eine neue Goldhausse schließen. Einige ETFs reagierten bereits auf den kleinen Preiseinbruch und erhöhten ihre physischen Bestände, was beispielsweise die Analysten der Commerzbank mit neuer Hoffnung erfüllt:

„Dies sollte den Goldpreis vor weiteren Rückgängen schützen. Wir sind zuversichtlich, dass er sich etwa auf dem derzeitigen Niveau stabilisieren wird.“

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Und auch einige Zentralbanken stocken ihre Reserven munter auf. Im April stiegen die Goldreserven der Bank Rossii um 500.000 Unzen. Seit Jahresbeginn stiegen die Moskauer Reserven damit um 62 Tonnen.

Auch für den privaten Anleger sind Gold und Silber uneingeschränkt attraktive Investments. Gerade im aktuellen Konjunkturzyklus, in dem die Zinsen immer neue Kellergewölbe erkunden und die Druckerpressen der Geldemittenten nicht mehr stillstehen, sind Gold und Silber ein extrem starkes, weil kaufkrafterhaltendes Asset. Und nicht nur das. Zwischen 2001 und 2015 konservierte Gold nicht nur Kaufkraft, sondern bescherte auch ordentliche Renditen – im Schnitt zehn Prozent pro Jahr. Wer 2001 eine Unze Feingold erstanden hatte, verdreifachte nahezu den monetären Wert seines Investments innerhalb von 14 Jahren – ein sehr guter Ertrag im Vergleich zu Aktien. Die im DAX vertretenen Unternehmen erwirtschaften im Schnitt 7,8 Prozent pro Jahr für die Aktieninhaber.

Angesichts dessen stellt sich jedem Anleger eine Frage sehr dringlich: Welches Asset bevorzugen sie? Viele bunte Papierscheine? Oder dann doch ein Metall, das weltweit seit Jahrtausenden schon als Wertspeicher akzeptiert wird?

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